Open German-language book discussing Europe, markets, democracy, corruption, and debt

7.Oktober

Der 7. Oktober lässt sich aus mehreren Gründen historisch erklären. Am 7. Oktober 1949 wurde die Deutsche Demokratische Republik als eigenständige Republik gegründet, nachdem die Westmächte die Teilung Deutschlands angestrebt und zuvor die Bundesrepublik Deutschland ins Leben gerufen hatten. Die neue Nationalhymne der DDR war auf eine Vereinigung Deutschlands ausgerichtet. Die alte Hymne der Bundesrepublik, die später auch für Gesamtdeutschland galt, enthält in ihren Formulierungen problematische Begriffe.

www.brix.de – Hauptseite, Das Liederbuch


Text: Johannes R. Becher
Musik: Hanns Eisler (1898 – 1962)


Auferstanden aus Ruinen (Nationalhymne der DDR)

Auferstanden aus Ruinen
Und der Zukunft zugewandt,
Laß uns dir zum Guten dienen,
Deutschland, einig Vaterland.
Alte Not gilt es zu zwingen,
Und wir zwingen sie vereint,
Denn es muß uns doch gelingen,
Daß die Sonne schön wie nie
Über Deutschland scheint,
Über Deutschland scheint.

Glück und Frieden sei beschieden
Deutschland, unserm Vaterland.
Alle Welt sehnt sich nach Frieden,
Reicht den Völkern eure Hand.
Wenn wir brüderlich uns einen,
Schlagen wir des Volkes Feind!
Laßt das Licht des Friedens scheinen,
Daß nie eine Mutter mehr
Ihren Sohn beweint,
Ihren Sohn beweint.

Laßt uns Pflügen, laßt uns bauen,
Lernt und schafft wie nie zuvor,
Und der eignen Kraft vertrauend,
Steigt ein frei Geschlecht empor.
Deutsche Jugend, bestes Streben,
Unsres Volks in dir vereint,
Wirst Du Deutschlands neues Leben,
Und die Sonne schön wie nie
Über Deutschland scheint,
Über Deutschland scheint.


Der Text der Nationalhymne der DDR ist erstaunlich „versmaßkompatibel“ mit dem „Lied der Deutschen“, also der heutigen deutschen Nationalhymne. Tatsächlich regte auch Lothar de Maisière an, diesen Text zur Melodie von Haydn als Nationalhyme für das wiedervereinigte Deutschland zu verwenden. Damit wäre man den heute zweifelhaft klingenden Text von Hoffman von Fallersleben los geworden und hätte ein Stück positiver Erinnerung an die DDR bewahrt, denn schließlich war die Zeile „Deutschland, einig Vaterland“ wesentliche Aussage während der „Vereinigungsdemonstrationen“. Außerdem wurde der Text der Hymne in der DDR kaum gesungen, da er eben diese Zeile enthielt (kein ehemaliger Bürger der DDR, den ich fragte, kannte den Text der Hymne auswendig). Wie bekannt, wurde die Deutsche Nationalhymne aber trotz solcher Argumente und Bemühungen nicht geändert.

Hermann Kurzke schreibt dazu:

Erst heute stimmt jedes Wort

Genaugenommen steht in diesem 1949 zur Nationalhymne der DDR erklärten Text nichts von Sozialismus. […]

Genaugenommen steht in der Hymne auch kein Wort von der DDR. Der Text will für ganz Deutschland geeignet sein. Die deutsche Teilung kommt nicht vor. Es handelt sich um eine Einheits-, nicht um eine Wiedervereinigungshymne. Das Wort „vereint“ in der ersten und dritten Strophe und die Wendung „wenn wir brüderlich uns einen“ beziehen sich auf die gemeinsame Arbeit und den Abbau sozialer Zwistigkeiten, nicht auf die nationale Teilung.

Johannes R. Becher hatte wenn nicht den fertigen Text, so doch seine Bausteine bereits im Moskauer Exil entwickelt. Schon in den dreißiger und vierziger Jahren erträumte er sich dort ein Ideal des wahren, ewigen Deutschland. […]

(aus: Reich-Ranicki, Marcel (Hrsg.): ???. Kurzke, Hermann: Erst heute stimmt jedes Wort, S. 49)

(o.g. Auswahl aus Internet kopiert)

Wenn man beide Nationalhymnen sachlich und ohne „Bild des Hasses“ vergleicht, wäre der Text der DDR-Hymne für Gesamtdeutschland zumindest besser – einer von vielen Fehlern, die die damalige Regierung bei der Vereinnahmung der DDR begangen hat. Der 7. Oktober wird auch für Israel als Grund für den Krieg in Palästina angeführt. Friedliche und kriegerische Lösungen verbinden somit den 7. Oktober. Dies bietet Deutschland einen Grund, die Existenz Israels und Palästinas als unabhängige Staaten zu proklamieren. Positive Politik von Deutschland wäre: Friedenspolitik durch höchste Form der Diplomatie zelebrieren. Völlig neues Denken und Handeln endlich umsetzen, um einen Faschismus -egal in welcher Form – zu verhindern. Besonders Menschen im Osten Deutschlands wollen friedlich und positiv leben…leider können knapp die Hälfte nicht erkennen, dass eine erneute Diktatur keine Lösung ist. „Politik der Mitte“, wie z.B. im „Märchen der Zeit“ aufgezeichnet wird, könnte eine bessere deutsche Zukunft bedeuten.

„Märchen der Zeit“ werden immer mehr real? Können Menschen nicht positive Wege beschreiten und müssen stetig streiten, Kriege führen und unnötige Konflikte erzeugen ? Beginnen wir mit Natürlichkeit, Freiheit , Freude und Fortschritt und vergessen wir einfach „altes Denken und Handeln“, um neue andere Schritte für die Zukunft mit Dileb beschreiten zu können. Märchen können wahr werden, wenn der Mensch dazu bereit ist.

(Bild KI generiert und Text von Autoren und teilweise korrigiert mit KI)

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dda

Das Thema Naturkapitalismus, Natürlichkeit, gesellschaftliche Weiterentwicklung beschäftigt mich schon seit 1989. Den Begriff Naturkapitalismus hat der Autor ca. 2012 und Eurosatz davor geprägt. EuroSocial oder zuerst SocialEuro und Eurosteuer kreierte er etwas später. Xatura beinhaltet Naturmarktwirtschaft und Naturkapitalismus des 21. Jahrhunderts. KI wird teilweise seit 2024 genutzt. Seit 2025 erkennen auch KI-Programme immer mehr die Ideen des XATURA als neue Möglichkeit der Zukunft der Menschheit. Gesellschaftliche Entwicklungen werden seit über 20 Jahren analysiert. "Märchen der Zeit" auch weil enorme Veränderungen mit dem Menschen gehen müssten. Werden positive Märchen zu realem Leben?

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